Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (vormals Neuropsychiatrische Kinder- und Jugendabteilung)
Leitung:
Primaria Dr. Katharina Purtscher-Penz
Telefon:
0316 / 2191-2531
Fax:
0316 / 2191-3588
E-Mail:
Sekretariat:
Sabine Neubauer
Telefon:
0316 / 2191-2532
Fax:
0316 / 2191-3588
E-Mail:
Stationsleitung:
DGKS Gertrude Oswald (Pflegemanagerin d.m.F)
Telefon:
0316 / 2191 - 2538
Fax:
0316 / 2191 - 3588
E-Mail:
Pflegeleitung:
Oberschwester Irmgard Pausch
Telefon:
0316 / 2191 - 2218
Fax:
0316 / 2191 - 3588
E-Mail:
Adresse:
Wagner-Jauregg-Platz 18
Ortsbeschreibung:
A-Gebäude

© LSF
Grundsätze
Auch Kinder und Jugendliche können in Situationen kommen, in welchen sie dringend eine psychiatrische, psychotherapeutische Hilfe benötigen. Unsere Aufgabe ist es, in diesen Situationen ein Hifsnetz zu spannen - professionelle Hilfe zu geben und ein ambulantes Betreuungsangebot zu vermitteln.
Wir sind eine offen geführte Abteilung, in der die Aufnahme vollstationär oder im Rahmen der Tag- oder Nachtklinik möglich ist. Wir behandeln Kinder und Jugendliche bis zum 19.Lbj. wobei die Altersgruppe zwischen dem 10. und 18. Lbj. überwiegt.
Wir behandeln Kinder bzw. Jugendliche mit:
- Depressionen
- St.p. Suicidversuchen
- Angstörungen
- Akuten Psychosen
- Zwängen
- Selbstverletzendem Verhalten
- Essstörungen
- Posttraumatischen Belastungsstörungen
- Borderline-Persönlichkeitsstörungen
- Intervention bei Pubertätskrisen
- ADHS mit Störungen im Sozialverhalten
Die schriftliche Zustimmung der jeweiligen Erziehungsberechtigten ist erforderlich.
Falls die Unterbringung im geschlossenen Bereich nach § 8 wegen Selbst- oder Fremdgefährdung erforderlich ist, gelten die rechtlichen Bestimmungen.
Die Diagnosenabklärung und das Therapiekonzept
werden von einem multiprofessionellen Team erstellt. Dieses besteht aus
- Ärzten
- Psychologen
- Sozialarbeiter
- Sozialpädagogen
- DiplomkrankenpflegerInnen
- und einem Lehrer
Großer Wert wird auf eine für jeden Jugendlichen erarbeitete Tagesstruktur gelegt – es gibt
zwei Gruppen mit zugeteilten Therapeuten im Rahmen des Bezugspflegesystems.
Therapieablauf:
a) Medikamentöse Therapie bei Bedarf
b) Psychotherapie
- Einzel- und Gruppentherapie nach existenzanalytischen, verhaltenstherapeutischen, symstemischen, kreativ-gestaltstherapeutischen und hypnotherapeutischen Gesichtspunkten
- Einleitung einer weiterführenden Psychotherapie mit Therapeuten im Umfeld
c) Soziotherapie
- Vorübergehende Beschulung in der Spitalsklasse
- Versuch der beruflichen Eingliederung (Promente, AMS, Startklar usw.)
- Beschäftigungstherapie wie Tonarbeiten, Bastelarbeiten, Maltherapie, Musiktherapie, Sporttherapie.
- Outdooraktivitäten wie Wandern, Radfahren
- Extramurale Vernetzung mit den entsprechenden Jugendämtern bzw. Sozialarbeiterinnen wenn Fremdunterbringung bzw. unterstützende Begleitmaßnahmen durch Erziehungshelfer usw. notwendig.
- Eventuell geeignete Unterbringung nach dem JWG.
http://www.lsf-graz.at/cms/beitrag/10004659/2171282/