
Der Schlaf beherrscht unser Leben wie kaum eine andere Funktion: Nahezu 3000 der 8760 Stunden eines Jahres, also rund 24 Jahre im Durchschnitt eines Menschenlebens, werden im Schlaf verbracht. Gerade deshalb erscheint es alarmierend, wenn bis zu 26 Prozent der Bevölkerung über Schlafstörungen aus unterschiedlichsten Ursachen klagen.
Die Schlafmedizin stellt allerdings innerhalb der Medizin ein noch relativ junges Fachgebiet dar, da die wissenschaftlichen Grundlagen zur Beobachtung der Vorgänge im Schlaf relativ spät entwickelt wurden. Erst in den letzten Jahren hat sich das Wissen und das Verständnis um den Schlaf als einen "aktiven Körpervorgang" vertieft. Seither gewinnt die medizinische Wissenschaft zunehmend mehr Erkenntnisse über krankhafte Vorgänge, die an den Schlaf und an biologische Zeitabläufe gebunden sind.
Schlafstörungen sind damit ebenso eigenständige Krankheiten wie auch Risikofaktoren für neue Krankheiten. So können zum Beispiel bestimmte Schlafstörungen das Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiko um das Zehnfache steigern! Insgesamt wurden bisher 89 verschiedene Schlafstörungen klassifiziert.
Die Aufgabe der Schlafmedizin sind:
Seit 2003 stehen die Ambulanz und zwei Messplätze im "Schlaflabor" zur Verfügung.
Eine telefonische Terminvereinbarung ist unbedingt erforderlich!